Rau­cher­ent­wöh­nung

Wenn du an einer Sucht leidest, egal welche Sucht, hat sich im Laufe der Zeit in deinem Unter­be­wusst­sein ein erschwe­ren­des Gedanken- und Ver­hal­tens­mus­ter gebildet. Dieser störende Teil führt zu einer starken Eigen­dy­na­mik, die das Sucht­ver­hal­ten beharr­lich wei­ter­fah­ren lässt, so dass du aus eigener Kraft nur schwer aus dieser Abhän­gig­keits­spi­rale her­aus­fin­den kannst.

Die Hypnose kann dir helfen:

  • den Willen zur Änderung zu stärken
  • die ursprüng­li­che Thematik zu finden und zu behandeln
  • die Ver­hal­tens­mus­ter mittels Sug­ges­tio­nen zu ändern
  • durch Selbst­hyp­nose die Sug­ges­tio­nen zu stabilisieren.

Gründe noch nicht mit dem Rauchen aufgehört zu haben oder zu können, sind oft sehr unter­schied­lich. Das Resultat ist häufig das Gleiche: Wei­ter­rau­chen, obwohl der Verstand längstens etwas anderes möchte. Die Folgen davon sind ein schlech­tes Gewissen und Frustration.

In einem Vor­ge­spräch klären wir wann und warum du mit dem Rauchen begonnen hast, bei welchen Gele­gen­hei­ten du rauchst und wieviel du täglich kon­su­mierst. Anschlies­send schreiben wir zusammen Sug­ges­tio­nen auf, die deinen Rauch­ge­wohn­hei­ten angepasst sind. Nur Sug­ges­tio­nen, die für dich indi­vi­du­ell ein­ge­ge­ben werden, sind auch in der Lage, deine eigenen Rauch­ge­wohn­hei­ten auf­zu­he­ben, deine Sucht wegzuprogrammieren.

Du benötigst dazu kein Niko­tin­pflas­ter, Kaugummi, oder andere Hilfs­mit­tel. Du brauchst nur den Wunsch, wirklich mit dem Rauchen auf­zu­hö­ren. Selbst­ver­ständ­lich wirst du danach auch nicht an Gewicht zunehmen.

Es ist niemals zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören!

Welche Vorteile hast du, wenn du jetzt aufhörst zu rauchen?
In der nach­fol­gen­den Auf­lis­tung möchte ich dir aufzeigen wie der Rege­ne­ra­ti­ons­pro­zess deines Körpers nach dem Rauch­stopp vor sich geht.

 

  • Zeit nach der letzten Zigarette — Rege­ne­ra­tion im Körper.
  • 20 min — Puls und Blutdruck sinken.
  • 12 Stunden — Der Koh­len­mon­oxid­spie­gel im Blut nor­ma­li­siert sich und der Sauer­stoff­spie­gel im Blut erhöht sich wieder.
  • 24 Stunden — Das Herz­in­farkt­ri­siko sinkt.
  • 48 Stunden — Die Ner­ven­enden rege­ne­rie­ren sich. Die Kon­se­quenz: Der Geruchs- und Geschmacks­sinn ver­bes­sert sich.
  • 72 Stunden — Der Körper hat das Nikotin komplett aus­ge­schie­den, das Atmen wird leichter und die Lun­gen­funk­ti­ons­fä­hig­keit steigt.
  • 2 Wochen bis 3 Monate — Die Durch­blu­tung ver­bes­sert sich und die Lun­gen­funk­ti­ons­fä­hig­keit steigt weiter.
  • 1 Monat bis 9 Monate — Der Rau­cher­hus­ten und die Kurz­at­mig­keit werden weniger. Die Flim­mer­här­chen (welche Schleim aus der Lunge befördern) beginnen wieder, ihre normale Funktion auf­zu­neh­men. Sie steigern ihre Fähigkeit, Schleim aus der Lunge zu befördern und die Lunge zu reinigen dadurch sinkt das Risiko einer Infektion. Das Ener­gie­ni­veau des Körpers steigt.
  • 1 Jahr — Das erhöhte Risiko einer koronaren Herz­krank­heit ist halbiert.
  • 2 Jahre bis 5 Jahre — Das Schlag­an­fall­ri­siko ist gleich wie bei einem Nichtraucher.
  • 5 Jahre — Das Risiko von Mund‑, Rachen‑, Spei­se­röh­ren- und Bla­sen­krebs ist halbiert. Das Risiko von Gebär­mut­ter­hals­krebs ist das eines Nichtrauchers.
  • 10 Jahre — Das Risiko, an Lun­gen­krebs zu sterben, ist nur noch halb so groß wie das einer Person, die noch raucht. Das Risiko von Kehlkopf- und Bauch­spei­chel­drü­sen­krebs sinkt.
  • 15 Jahre — Das Risiko einer koronaren Herz­krank­heit ist auf dem Niveau eines Nichtrauchers.

 

Quellen dieser Tabelle: www.cancer.org, Cleveland Clinic