Kon­zen­tra­ti­ons­stö­run­gen

Kann sich dein Kind kaum kon­zen­trie­ren? Lässt es sich andauern ablenken? Wirkt es lustlos und ver­gess­lich? Kann es kaum schlafen beim Gedanken an die nächste Prüfung?

Lern- und Leis­tungs­stö­run­gen treten, ver­ständ­li­cher­weise, haupt­säch­lich bei Kindern und Jugend­li­chen auf. Es fällt ihnen schwer die Gedanken für eine bestimmte Zeit auf eine Tätigkeit zu bündeln. Ist diese Fähigkeit, sich auf eine Sache zu kon­zen­trie­ren, vor­über­ge­hend ein­ge­schränkt, so spricht man von einer Konzentrationsstörung.

Die Fähigkeit sich zu kon­zen­trie­ren ist nicht angeboren. Als Kleinkind muss diese Fähigkeit erlernt werden. Dabei brauchen die Kleinen oft die Unter­stüt­zung eines Erwach­se­nen. Erst mit der Zeit lernen sie, eine Aufgabe selbst­stän­dig und aus­dau­ernd anzugehen und sie alleine zu beenden. Die von der Kon­zen­tra­ti­ons­stö­rung betrof­fe­nen lassen sich leicht durch äußere Reize ablenken und ihre Gedanken schweifen schnell ab, dabei wirken sie scheinbar lustlos und ver­gess­lich. Dem Kind oder Jugend­li­chen fällt es oft nicht leicht eine Aufgabe in einem zeitlich ange­mes­se­nen Rahmen zu erfüllen. Die Details nehmen sie nur unpräzise wahr und machen dem­entspre­chend viele Flüch­tig­keits­feh­ler. Durch dieses Verhalten bekommt der Betrof­fene negatives Feedback der Eltern oder der Lehrer was das Kind oder den Jugend­li­chen weiter ver­un­si­chert und frus­triert. So kann ein Teu­fels­kreis entstehen, der manchmal nur schwer wieder zu durch­bre­chen ist.

Bei Kindern unter­schei­det man zwei Arten von Kon­zen­tra­ti­ons­stö­run­gen, die sich entweder als unruhiges und hastiges Arbeiten oder als ruhiges, sehr langsames und trö­deln­des Arbeiten äussern. Bei Betrof­fe­nen die nur zeitliche Kon­zen­tra­ti­ons­schwä­chen aufweisen, kann man Situa­tio­nen beob­ach­ten da ist ihre Auf­merk­sam­keit auch von der jewei­li­gen Moti­va­tion abhängig. Bewertet das Kind oder der Jugend­li­che eine Situation oder einen Sach­ver­halt als inter­es­sant oder attraktiv, ist der Betrof­fene durchaus in der Lage, sich über einen längeren Zeitraum zu kon­zen­trie­ren oder sich aktiv zu betei­li­gen. Moti­va­tion und Interesse spielen bei der Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit eine Schlüsselrolle.

In der Schule wird Kon­zen­tra­tion vor­aus­ge­setzt und selten gezielt trainiert. Allgemein gehen Lehrer davon aus, dass Kinder ihre Auf­merk­sam­keit mit stei­gen­dem Alter immer besser und länger auf eine bestimmte Sache richten können.

Viele Kinder und Jugend­li­che leiden auch unter Prü­fungs­stress. So kann es ohne Weiteres sein, dass sie sehr gut vor­be­rei­tet an eine Prüfung gehen und schon bei den ersten Fragen absolut nichts mehr wissen. Auch diese plötz­li­chen Bar­ri­ka­den, die häufig von Schweiß­aus­brü­chen begleitet werden, können mit der Hypnose zum Ver­schwin­den gebracht werden. Die Hyp­nose­the­ra­pie kann auch dafür sorgen, dass die Person sich an den Prü­fungs­stoff wesent­lich besser erinnert, sodass sie zusätz­lich an Sicher­heit gewinnt. Die Wahr­neh­mungs­fä­hig­keit kann gestei­gert werden, Reize werden besser wei­ter­ge­lei­tet und Infor­ma­tio­nen inten­si­ver auf­ge­nom­men, sodass Angst und Anspan­nung abnehmen können.